Als Bahnfan -- japanischer Bahnen noch dazu, und mit einiger JR East Sympathie -- war klar, dass ich mir die Serie anschauen will.
Vergleiche mit dem Anfangsszenario von Neon Genesis Evangelion drängen sich auf (hmm, Shinkalion und Evangelion enden auch noch gleich, so ein Zufall), auch wenn das Setting natürlich viel freundlicher ist -- Vater und Sohn sind gute Kumpels und Hayato ist auch freiwillig mit von der Partie, im Gegenteil, die Oberen haben große Bedenken, "ein Kind als Pilot", aber wegen der unmittelbaren Bedrohung, die anders nicht abgewendet werden kann, passt das dann schon. Und am Morgen hat Hayato, es als Videospiel verstehend, auch gerade im Shinkalion Simulator einen ultimativen Highscore aufgestellt.

Wer mit Shinkansen nichts am Hut hat, wird die Serie vermutlich zu albern finden, um sich darauf einzulassen. Offenbar war die Zielgruppe deshalb zu klein, als dass sich namhafte westliche Streaminganbieter für die Serie erwärmt hätten, da freut man sich, dass Fansubs noch nicht tot sind. Für Bahnfans sind nämlich zahlreiche Anspielungen an den Bahnbetrieb (z.B. Dr.Yellow) und coole Schauplätze eingebaut und ich denke, an Comedy wird auch nicht gespart werden. Ich bleib jedenfalls dabei.
Ach ja, kindertauglich-harmlos hat man die Nase des Shinkansen dem Robo auf die Brust gepflanzt und nicht in den Schritt. ;) Hauptsponsoren sind naheliegenderweise eine Spielzeugfirma und JR East.