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Anime: Shimoneta to Iu Gainen ga Sonzai Shinai Taikutsu na Sekai

Seasons: | Sommer 2015 (Season) |

Review zu Shimoneta to Iu Gainen ga Sonzai Shinai Taikutsu na Sekai

Allgemeine Informationen | Kategorien | Story |

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Allgemeine Informationen

Titel: Shimoneta to Iu Gainen ga Sonzai Shinai Taikutsu na Sekai
Titel (eng):SHIMONETA: A Boring World Where the Concept of Dirty Jokes Doesn’t Exist
Titel (deu):-
Titel (jap):下ネタという概念が存在しない退屈な世界
Studio: J.C. Staff
Typ: TV-Serie (12 Folgen)
Episodenlänge: 23 Minuten
basiert auf: Buch/Roman
Links: AniList

Kategorien

| Comedy | Ecchi | Schule |

Story

In der Welt von Shimoneta hat Japan die höchste Moralische Sauberkeit erreicht. Alle Menschen sind mit Halsbändern ausgestattet, die den Körper umfassend überwachen und sowohl beim Aussprechen obszöner Worte als auch beim zeichnen unzüchtiger Motive sofort Alarm schlagen. Druckerzeugnisse sind weitgehend durch elektronische Medien ersetzt und damit natürlich vorzensiert. Die Moralarmee ist sofort zur Stelle, wenn doch mal wieder ein geheimes Lager von pornografischen Erzeugnissen entdeckt wird, vernichten diese an Ort und Stelle mit Flammenwerfern und behandeln die Konsumenten wie Schwerverbrecher. Strafarbeit je nach Schwere des ausgesprochenen Wortes!
Die Schüler wachsen in einer "gesunden, sauberen" Gesellschaft auf. Bei vielen tritt freilich der Reiz des Verbotenen neben die Neugier, was einem da eigentlich alles vorenthalten wird.
Aber alle geben sich mit dieser Situation nicht zufrieden. "Blue Snow" mit der Höschenmaske ist eine gefürchtete Terroristin und Gründerin der Widerstandsorganisation SOX. Sie taucht beispielsweise an belebten Plätzen auf, schreit obszöne Wörter und verteilt Bildchen mit Pantishots.
Einen solchen Auftritt erlebt unser Protagonist, Tanokichi Okuma auf seinem Weg zum ersten Schultag an der angesehenen Tokioka Adacemy. Er hat diese Schule extra ausgewählt, um sein Idol, Anna, wiederzusehen, da sie zu Kinderzeiten die einzige war, die auf ihn zugegangen ist, als ihn alle anderen gemieden haben. Sein Vater ist der "Schmutzige-Witze-Terrorist" Zenjuro Okuma.
Die Schülerratspräsidentin Anna Nishikinomiya , Tochter einer überzeugten Moralpolitikerin, ist das Idol unseres Protagonisten, Okuma Tanokichi, weil sie ihn als Kind nicht links liegen gelassen hat. Die Vizepräsidentin Ayame Kajo rekrutiert Okuma in den Schülerrat, weil die anderen so unschuldig sind, dass sie anstößiges Material garnicht als solches erkennen können (was sich etwas später bestätigt, als Anna ein Bild rahmt und aufhängt, das ein Mädchen beim leckenden Probieren eines "langstieligen Pilzes" abbildet).
in Wirklichkeit ist Kajo aber Blue Snow und daher will sie ihn außerdem für SOX gewinnen.


Creative Commons Lizenzvertrag
Der Anime-Review von Pina steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Kommentare zu Shimoneta to Iu Gainen ga Sonzai Shinai Taikutsu na Sekai

Schlussfazit | Ersteindruck

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Von: Anime-Fan(via PINA Himiko)
Am: 24.09.2015 13:43:15 Uhr
Status Post: am schauen, Folge 11 (Status Animeliste: am schauen, Folge 11)
Review-Kommentar: Schlussfazit
Der Show ging dann für mich kurz vor Schluss doch die Luft aus. Was nach Folge neun kam war nicht so anders als das davor, aber die Story interessierte mich einfach nicht mehr("Kampf gegen das System" find ich als linke Socke interessanter als "Kampf gegen militante Schlüpferschnüffler") und am Ende war wohl doch jede Variante des fernsehfreundlichen Sexwitzes ausgereizt und jeder Witz wirkte wie eine Wiederholung eines alten. Kurz vor Schluss zwar fast schon schade, aber gedroppt.

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Von: Anime-Fan(via PINA Himiko)
Am: 26.09.2015 20:11:24 Uhr (zuletzt geändert: 26.09.2015 20:14:57 Uhr)
Status Post: fertig, Folge 12 (Status Animeliste: fertig, Folge 12)
Review-Kommentar: Schlussfazit
"Ecchi done right" war ja eine Vermutung, die schon früh geäußert wurde, und ich denke, sie wurde von der Serie erfüllt.
Klar, nicht jeder Witz war gleich gut, aber insgesamt war es für mich eine kurzweilige, witzige und sympathische Serie. Manche der Charaktere hatten eher nervige Eigenschaften, die sich aber gut in die Handlung eingefügt haben, sei es die unschuldig-sexgeile Anna oder die Aufmerksamkeit fordernde Kosuri, oder der überraschende Fetisch von Goriku.

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Von: Anime-Fan(via PINA Himiko)
Am: 21.07.2015 21:28:42 Uhr (zuletzt geändert: 21.07.2015 21:29:07 Uhr)
Status Post: am schauen, Folge 1 (Status Animeliste: am schauen, Folge 11)
Review-Kommentar: Ersteindruck
Ich muss sagen, ich hatte eine schlechtere Show erwartet, eine Show mit wesentlich plumperen Witzen und weniger Mühe dahinter, aber das war doch enorm lustig. Sex-Humor ist ja meistens eher plump und prollig und selten irgendwie charmant(Ich denke da zuerst an Eis am Stiel und und diese ganzen miesen "Ist ja irre!"-Filmchen aus den Siebzigern und das spricht Bände, den gerade letztere sind erbärmlich), aber hier wurde das durch eine schön bunte Präsentation mit teilweise sehr feinem Witz dahinter und die pure Absurdität des ganzen(20 Sekunden Fliegenporno verwandeln eine ganze Eliteschule in eine riesige Pfütze unfreiwillig vergossener Körpersäfte) unterhaltsam gehalten. Problem wird jetzt nur sein, die nächsten 11 Folgen weiterhin dieses Level zu halten. Ich befürchte stark, dass der Show schon in den nächsten 2-3 Folgen der Saft ausgehen wird und das ganze dann doch anfängt bemüht zu wirken.

Unabhängig vom Humor weiss ich aber die Idee der Show sehr zu schätzen. Die Idee einer moralisch begründeten Gedankenkontrolle orwellscher Natur ist immer noch ein erstaunlich aktuelles Thema, nicht zuletzt weil immer wieder Leute aus allen möglichen Lagern daherkommen und aus verschiedensten Gründen bestimmte Themen zu unterbinden suchen. Gerade in Japan mit seiner Gesellschaft aus sehr vielen konservativen Alten, relativ wenigen, tendenziell fortpflanzungsscheuen Jungen und einer enorm starken Liga von Moralwächtern die gerade gegen Manga und Anime unaufhörlich die Moralkeule+5 auspacken ,um die Öffentlichkeit davor zu bewahren, möglicherweise anders zu ticken als sie, ist so eine Botschaft durchaus mal angebracht. Dass in dieser weit nach Mitternacht ausgestrahlten Show nicht nur jedes potentiell böse Wort weggepiepst ist, sondern auch so schlimme, schlimme Sachen wie böse Handgesten und Fliegensex zensiert werden unterstreicht das nur und lässt das Ganze an Realsatire grenzen.