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Anime: Shigatsu wa Kimi no Uso

Seasons: | Herbst 2014 (Season) | Winter 2014/2015 (Season) |

Review zu Shigatsu wa Kimi no Uso

Allgemeine Informationen | Kategorien | Story |

[Artikel-Version: 2 | Mitwirkende: 1 Benutzer]

Allgemeine Informationen

Titel: Shigatsu wa Kimi no Uso
Titel (eng):Your Lie in April
Titel (deu):-
Titel (jap):四月は君の嘘
Studio: A-1 Pictures
Typ: TV-Serie (22 Folgen)
Episodenlänge: 23 Minuten
basiert auf: Manga
Links: AniList

Kategorien

| Drama | Musik | Romanze | Schule |

Story

Der Schüler Arima Kousei wurde von früher Kindheit an von seiner strengen Mutter zum Spitzenpianisten ausgebildet. Die kranke Mutter wollte, dass er es einmal zu Weltruhm bringt, was ihr selbst wegen ihrer Krankheit nicht möglich war. Nach ihrem Tod erlitt Kousei bei einem Konzert einen Nervenzusammenbruch und konnte nicht mehr spielen. Die ganze Welt kommt ihm farblos vor.
Seine Kindheitsfreundin Tsubaki zerrt ihn mit zu einem Treffen, wo sie den gemeinsamen Freund, Fussballcaptain und Weiberheld Watari einem Mädchen aus ihrer Klasse vorstellen will. Dieses Mädchen, Miyazono Kaori, trifft Kousei auf einem Spielplatz an, wo sie mit Kindern zusammen fröhlich zu musizieren scheint, aber dabei weint. Kousei will sie beim Musizieren fotografieren, erwischt genau einen Moment wo der Wind ihr Kleid hochweht, und bringt so ihren Tsundere-Charakter zum Vorschein.
Als Musikerin spielt Kaori Violine und wie sich rausstellt, hat sie nach den Treffen der vier einen Auftritt bei einem Jugend-Musikwettbewerb, wo sie statt einer schulmäßigen Wiedergabe des vorgegebenen Stückes eine sehr freie und schwungvolle Performance gibt. Das Publikum ist begeistert, die Jury entsetzt, Kousei beeindruckt.

Nach den ersten zwei Episoden deutet sich an, dass Watari und Kaori einander mögen, Kousei sich für Kaori begeistert aber sie schon als an Watari vergeben ansieht und seine Gefühle daher unterdrückt, und Tsubaki möglicherweise mehr für Kousei empfindet, als sie sich selber und erstrecht ihm zunächst eingestehen will. Neben diesem Schulromanzen-Viereck schwingt noch mit, dass Kaori vielleicht durch ihren beschwingten, lockeren Umgang mit der Musik die Blockade von Kousei auflösen könnte.

Creative Commons Lizenzvertrag
Der Anime-Review von Pina steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Kommentare zu Shigatsu wa Kimi no Uso

Schlussfazit | Zwischenfazit

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Von: Anime-Fan(via PINA Himiko)
Am: 27.06.2015 19:48:16 Uhr
Status Post: fertig, Folge 23 (Status Animeliste: fertig, Folge 23)
Review-Kommentar: Schlussfazit
Hmm, was schreib ich jetzt, ohne zu spoilern? Der Gesamtton der Serie ist eher ein trauriger als ein heiterer.
Die letzte Episode löst einiges auf, was in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt vorher klar war.
Breiter Raum wir über die ganze Serie hinweg den Phantasien während des Spiels eingeräumt (sowohl der Zuschauer als auch des Pianisten, speziell Kousei), speziell in der letzten Episode ist mir da das Eintauchen in die Phantasieszene schon ein bisschen zu weit gegangen - die Serie ist halt in der Erzählweise ganz klar Shoujo.
Die OVA (von mir hier bei uns als Ep.23 verbucht) findet nach dem Ende keinen rechten Anknüpfungspunkt, und erzählt stattdessen die Kindheitserlebnisse einiger Protagonisten aus deren jeweiliger Perspektive, wobei sie auch eine frühe, schicksalhafte Begegnung zwischen Kousei und Kaori illustriert. Enttäuscht hat mich erneut bei der OVA, wie auch schon stellenweise in der TV, dass das Klavierspiel selbst vom jungen Kousei nicht animiert wurde, sondern man sich vielfach auf Standbilder beschränkt hat.

User Avatar
Von: Anime-Fan(via PINA Himiko)
Am: 18.06.2015 23:05:45 Uhr
Status Post: am schauen, Folge 11 (Status Animeliste: fertig, Folge 23)
Review-Kommentar: Zwischenfazit
Ep.11: Ein einfühlsam erzähltes Drama über das seinen-Weg-finden, gerade Kousei als Hauptfigur des Anime war ja von frühester Kindheit an völlig von seiner Mutter gesteuert, "die menschliche Puppe der Mutter" was immer wieder als Getuschel rekapituliert wird, trifft das recht gut. Sich von diesen Schatten freizuschwimmen und dabei seine Fähigkeit zum Musizieren wiederzugewinnen, ist ein anstrengender Weg, der nachvollziehbar und ungeschönt erzählt wird. Die Rückblenden in den zurückliegenden Episoden (bis 10) sind teilweise schon sehr bitter. Aber jetzt tritt glücklicherweise ein optimistischer Ausblick in den Vordergrund. Das Erzähltempo finde ich genau richtig, um keine Längen aufkommen zu lassen, aber genug Zeit für Rückblenden zur Charakterisierung der Hauptpersonen zu haben.
Technisch ist die Serie gut gemacht, die Animation ist flüssig, nur anfangs bei dem Geiger-Wettbewerb fand ich es billig, dass die anderen Wettbewerber während ihrer Performance nur im Standbild gezeigt wurden. Wohlwollend könnte man das als Stilmittel interpretieren, um unwichtige Nebencharaktere abzugrenzen.